Regisseur: Tadeusz Konwicki
1982
Die Handlung des Films spielt in Litauen gegen Ende der 1910er Jahre, in einem Tal am halbmythischen Fluss Issa. Der Junge Tomaszek wird Zeuge dramatischer Veränderungen in seinem Heimatdorf. Lokale Ereignisse, wie die Affäre eines Priesters mit der Haushälterin, die unglückliche Liebe der Zimmermädchen Barbara oder der zunehmende Wahnsinn des Försters Baltazar, der in den Wahnsinn abgleitet, bilden den Hintergrund für tiefgründige, philosophische Überlegungen über die menschliche Natur, den Tod und das Dasein. In dieser Welt vermischen sich Realität und Mythologie: Teufel, Dämonen und andere Gestalten aus litauischen Legenden treten in das Leben der Protagonisten und verleihen den Ereignissen eine surreale Dimension. Durch diese düstere, symbolbeladene Erzählung zieht sich das Thema der Unausweichlichkeit des Schicksals und wie menschliche Dramen mit übernatürlichen Kräften verflochten sind. Der Film ist voller Atmosphäre, Geheimnis und existenzieller Unruhe und bietet eine Reflexion über Leben und Tod, wobei die Grenzen zwischen dem Realen und dem Mystischen verschwimmen.
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